Emissionen: Pflanzen sind die besten Emissionskiller - Ströer Innen- und Außengrün

Emissionen: Pflanzen sind die besten Emissionskiller

Unter Emissionen versteht man allgemein das Aussenden von fremden Substanzen und Einflüssen in die Umwelt. Manche Emissionen können natürlichen Ursprungs sein (etwa bei Vulkanen), die meisten aber sind menschengemacht. Nicht immer müssen Emissionen stofflicher Natur sein, auch beim Schall benutzt man diesen Begriff.

In der öffentlichen Diskussion geht es vor allem um Emissionen, die die Umwelt und die Atmosphäre beeinträchtigen, also um Schadstoffe aller Art. Die häufigsten Arten sind Gase wie Kohlendioxid (CO2), gesundheitsgefährdende chemische Substanzen oder Staub. Bei letzterem unterscheidet man Grob- und Feinstaub. Der Feinstaub, also kleine Partikel, die direkt tief in die Lunge gelangen, ist in den letzten Jahren viel thematisiert worden. Er kann die Atemfunktionen und den Blutkreislauf beeinträchtigen. Grobstaub, größere Staubteilchen (z.B. Ruß) können je nach Substanz ganz unterschiedliche schädigende Wirkungen haben.

Während in Mitteleuropa die Emission komplexer chemischer Substanzen aus den entsprechenden Industriebetrieben merklich zurückgegangen ist, gilt das für Stick- und Schwefeloxide in der Atmosphäre, wie sie etwa vom Straßenverkehr produziert werden, nur bedingt.

Wie helfen Pflanzen gegen den Einfluss von Emissionen? Pflanzen können einen Teil des Staubes aus der Luft filtern. Vor allem freuen sie sich über Kohlendioxid. Sie wandeln bei der Photosynthese Kohlendioxid und Wasser in organische Substanzen und Sauerstoff um. Allerdings ist die Kraft der Pflanzen viel zu klein, um das auszugleichen, was die Menschheit mit der Atmosphäre macht. Man müsste riesige Plantagen anlegen, um nur das menschengemachte Kohlendioxid wieder aufzunehmen. Gegen andere Arten von Emissionen helfen Pflanzen ohnehin nur bedingt, oft werden Pflanzen auch direkt geschädigt. Klassische Beispiele sind Schwefeldioxid (Stichwort: “Saurer Regen” und etliche andere chemische Substanzen).

Natürlich können Pflanzen das Mikroklima sowohl im Außenbereich als auch in Räumlichkeiten positiv beeinflussen. Aber es führt kein Weg daran vorbei schädliche Emissionen aller Art bereits an der Quelle zu stoppen oder zumindest deutlich zu reduzieren.