Hydrokultur – immer noch eine feine Sache - Ströer Innen- und Außengrün

Hydrokultur – immer noch eine feine Sache

Mal ganz ehrlich: Denken Sie beim Stichwort „Hydrokultur“ auch zuerst an die 1970er Jahre, als sie in aller Munde war? Doch eigentlich besteht kein Anlass dazu. Hydrokultur ist keineswegs aus der Mode gekommen und das aus guten Gründen, denn sie bietet viele Vorteile.

Gerade für Menschen, die viel unterwegs sind, lohnt sich Hydrokultur. Sie erleichtert die Pflege der Pflanzen deutlich, diese können so auch eine Weile allein gelassen werden. Manche neigen auch dazu, Pflanzen häufiger zu gießen, als es gut ist. Hydrokultur macht es auch den Unerfahrenen einfach: Am Wasserstandsanzeiger sieht man, ob Gießen nötig ist. Auch Düngemittel lassen sich genauer dosieren als bei Erdaufzucht, wenn man die entsprechenden Hinweise berücksichtigt. In den Blumentöpfen verdichtet sich die Erde mit der Zeit und regelmäßiges Umtopfen ist nötig, damit die Wurzeln ausreichend mit Wasser, Nährstoffen und Luft versorgt werden.

Bei Hydrokultur lassen die lockeren Granulatkügelchen stets genügend Luft an die Wurzeln. Auch die Nährstoffe kommen direkt an die Pflanze. Ein Umtopfen ist viel seltener nötig. Und wenn doch, so geht es dabei mit viel weniger Schmutz.

Hinsichtlich der Hygiene bietet Hydrokultur deutliche Vorteile. Schädlinge und Keime können sich wesentlich schwerer festsetzen als in Blumenerde. Deswegen eignen sich Hydrokulturpflanzen gut für Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen. Auch für Allergiker bietet Hydrokultur Vorteile. Das Granulat sollte dabei allerdings regelmäßig gereinigt werden.